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Was ist das Ziel?

Das Schulprojekt von lambda::bayern hat es sich zur Aufgabe gemacht für Akzeptanz und Toleranz bezüglich der vielfältigen sexuellen Orientierungen zu werben.

Es baut auf der Überzeugung auf, dass die vielfältigen sexuellen Orientierungen des Menschen einen Ausdruck seines gemeinschaftlichen, kulturellen und zivilisierten Zusammenlebens darstellen und dass ein Dialog zwischen den verschiedenen "Gemeinschaften" den Weg eines jeden Einzelnen erleichtert, seine individuelle Identität in dieser Gesellschaft zu entwickeln.

Neben allen Theorien und Erklärungsmodellen ist Sexualität zu erst ein evidenter Ausdruck unserer Persönlichkeit, der jeden Menschen betrifft. Im Sinne dieses Gedankens können wir durch das Schulprojekt den Menschen, die in der Phase der Persönlichkeitsentwicklung sind, objektive Lebenswirklichkeit vorstellen, und so jedem Einzelnen die Chance geben, einen Toleranz- und Akzeptanzbasierten Wertekanon zu entwickeln, oder den bereits bestehenden zu sensibilisieren.

Wie läuft eine Anfrage ab?

Das Schulprojekt von lambda::bayern kann von Lehrer_innen und Schülermitverwaltungen für Unterrichtseinheiten und Workshops unter schulprojekt@lambda-bayern.de angefragt werden. Bitte den Terminwunsch und den Rahmen angeben und zusammen mit

  • Namen
  • Funktion und
  • Kontaktdaten des_der Anfragenden Schule und Altersstufe

absenden.

lambda::bayern leitet die Kontaktdaten an die Referent_innen weiter, die sich dann direkt für die genauen Absprachen melden.

Was ist der Inhalt?

Je nach Kontext, Alter und Sinnzusammenhang werden die Inhalte der Workshops und Unterrichtseinheiten situativ adaptiert. Für die Vorbereitung ist es sehr hilfreich möglichst genaue Informationen über die Hintergründe der Einladung, die aktuelle Lage in der Klasse oder Schule und die angestrebte Zielrichtung zu erhalten. Wesentlicher Bestandteil ist der Abbau von Hemmschwellen, Umgang mit Vorurteilen und Vermittlung von Fachkompetenz.

Wie läuft ein Workshop ab?

Die eingesetzten Methoden stammen unter anderem von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), oder aus "Sexualpädagogische Materialien für die Jugendarbeit in Freizeit und Schule", u.a. von Uwe Sielert.

Die Hauptmethode ist das Lernen durch persönlichen Kontakt. Die Multiplikator_innen geben durch ihre Anwesenheit die Möglichkeit mit dem Thema in Kontakt zu kommen. Dies geschieht in einer für die Schüler_innen vertrauten Umgebung in niederschwelliger Weise. Für viele ist das der erste persönliche Kontakt mit dem Thema. Ein tabubesetztes Thema bekommt Gesichter und wird anfragbar. Allein das ist häufig schon ein großer Schritt. Die je nach Wünschen und Bedürfnissen der Schüler_innen auf der Sachebene vermittelte Fachkompetenz lädt zum Hinterfragen ein. Schüler_innen die ihre eigene sexuelle Identität in Frage stellen oder vor einem Coming Out stehen, erhalten Rollenbeispiele.

Welche Vor- und Nachbereitung ist erforderlich?

Um eine erfolgreiche Schulungsarbeit zu gewährleisten ist es wichtig, dass eine gute Vor- und Nachbereitung stattfindet. D.h. wir wünschen uns, dass der_die verantwortliche Lehrer_in die Klasse auf unseren Besuch vorbereitet, und dann ein Vorbereitungsgespräch zwischen Lehrer_in und Referententeam stattfindet, in dem der_die verantwortliche Lehrer_in:

  • ein Bild der Klasse (Gruppe) gibt
  • vielleicht gewünschte Themenschwerpunkte erläutert
  • einen Zeitrahmen gibt

Zum Abschluss folgt ein Gespräch zur Reflexion und Nachbereitung.
Wir halten es für sinnvoll, dass unser Workshop nicht aus dem Unterrichtsgeschehen bricht, sondern eine fruchtbare Einbettung im Lehrplan findet.

Die Qualität

Das Schulprojekt von lambda::bayern legt Wert auf fundierte Schulungsarbeit von hoher Qualität. Daher werden die angebotenen Dienstleistungen nach dem Regelkreis des Qualitätsmanagements gesichert. Wir bitten daher nach jeder Maßnahme um ein qualifiziertes Feedback mittels standardisierten Fragebogens.

Die Kosten

Das Schulprojekt von lambda::bayern finanziert sich primär durch Spenden und Fördermittel, im besonderen des Bayerischen Jugendrings und der Stiftung die Gesellschafter. Jedoch entstehen den Referent_innen Fahrtkosten. Für externe Referent_innen gibt es daher üblicherweise von Seiten der Schule Aufwandsentschädigungen. Wir bitten Sie, diese Fragen mit den Referent_innen im Vorfeld zu klären.

Die Grenzen

Das Schulprojekt von lambda::bayern ist für punktuelle Informationsveranstaltungen im Rahmen Schule konzipiert. Es ist nicht geeignet festgefahrene Konfliktsituationen in Klassen aufzulösen oder längerfristige Begleitungen von Schulklassen zu leisten.

Das Schulprojekt setzt sich für Toleranz- und Akzeptanz ein. Sexualaufklärung findet nicht statt, es sei denn Fragen zum Kontext Gesundheit erfordern diesbezügliche Informationen.

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Jugendgruppen:

unsere Jugendgruppen in Bayern

Förderverein

Lambda Bayern Förderverein e.V.

Alle Informationen zum Lambda Bayern Förderverein

Schmidpeter-Preis:

Michael-Schmidpeter-Preis 2014

Der Michael Schmidpeter-Preis 2016 wurde am 7. Oktober 2016 in der Aula des Anton-Fingerle-Bildungszentrums in München verliehen.

Mitglied im

Bayerischer Jugendring