Vernetzung, Ausbildung & Qualitätssicherung, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit, Beratung & Entwicklung, Freizeiten
Als Jugendverband verstehen wir uns im Sinne unserer Satzung als Einheit mit unseren bayerischen Mitgliedsgruppen, den Einzelmitgliedern, den weiteren Landesverbänden und dem Bundesverband. Unser gemeinsames Anliegen ist es, ein flächendeckendes Jugendarbeitsangebot für LesBiSchwule und Transgender Jugendliche zu schaffen, das Akzeptanz- und Toleranzniveau gegenüber Homosexuellen und Transgendern in der Gesellschaft zu erhöhen und die Interessen dieser Jugendlichen in Politik und Gesellschaft zu vertreten, um ihnen so, im Sinne der Chancengleichheit, ein selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen.
Aus diesen Grundsätzen und Zielen leiten sich die folgenden Aufgaben ab.
Vernetzung
Lambda Bayern hat es sich zur Aufgabe gemacht, die bestehenden bayerischen LesBiSchwulen Jugendgruppen und -projekte zu vernetzen. Dadurch sollen Synergieeffekte genutzt werden und die Gruppen durch Erfahrungsaustausch voneinander lernen. Außerdem soll es ambitionierten Leiter_innen erleichtert werden neue Gruppen im Freistaat zu gründen. Aus diesem Grund treffen sich die Vertreter_innen aller bayerischen Lambda-Gruppen zweimal jährlich zu Vernetzungstreffen. Im Frühjahr kommen die Delegierten der Gruppen für ein ganzes Wochenende zusammen, um gemeinsame Projekte zu planen und auch im Rahmen der Vollversammlung über die Geschicke des Verbandes zu beschließen. Im Herbst lädt jeweils eine Gruppe zu einem eintägigen Vernetzungstreffen mit abwechselndem Fortbildungsschwerpunkt.
Ausbildung & Qualitätssicherung
Unser Hauptinteresse besteht darin, qualitativ hochwertige Jugendarbeit zu leisten. Hierzu hat die Mitgliederversammlung im Jahr 2007 eine verbindliche Ausbildungsordnung für Bayern festgelegt. Diese Standards orientieren sich an den Vorgaben des Bayerischen Jugendrings, den Richtlinien der großen Jugendverbände, sowie den speziellen Anforderungen an Leiter_innen LesBiSchwuler und Transgender Jugendgruppen. Hierzu bieten wir unseren Gruppen jedes Jahr ein bis zwei Basiskurse für Leiter_innen und Fortbildungskurse zu Themen wie Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Vorstandstätigkeiten an. Außerdem besteht mehrmals im Jahr die Möglichkeit Schulungen unserer Projekte anders.fremd und „Sch(w)ule & Le(s)ben“ zu besuchen. Oft ist es uns auch möglich unseren Gruppen den Besuch von Ausbildungsangeboten des Bundesverbands anzubieten.
Öffentlichkeits- & Lobbyarbeit
Als Landesverband versuchen wir durch bayernweite Öffentlichkeitsarbeit die Bekanntheit und das Ansehen unserer Gruppen zu steigern und die Notwendigkeit LesbiSchwuler und Transgender Jugendarbeit zu vermitteln. Durch Projekte wie den Michael-Schmidpeter-Preis oder "Come in Contract" möchten wir mit Interessengruppen und Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen und diese Themen nachhaltig in unserer Gesellschaft etablieren.
Beratung & Entwicklung
Wir versuchen unseren Gruppen bei Herausforderungen beratend zu Seite zu stehen und den Leiter_innen eine Backup-Ebene für ihre Arbeit vor Ort zu sein. Bei neuen inhaltlichen Anforderungen an die LesBiSchwule und Transgender Jugendarbeit in Bayern erarbeiten wir mit den Gruppen Konzepte und Projekte um diesen zu Begegnen und neue Akzente zu setzen. So entstehen oft innovative Projekte wie zum Beispiel anders.fremd, unser Beratungsprojekt für junge homosexuelle Migranten. Außerdem unterstützen wir intensiv junge Menschen die bereit sind in ihrer Region Angebote für LesbiSchwule und Transgender Jugendliche zu schaffen.
Freizeiten
Freizeiten bilden das Rückgrat aktiver Jugendarbeit. Für uns stellen gemeinsame Freizeitveranstaltungen ein wichtiges Element der Stärkung junger Homosexueller und Transgender dar. In großen Gruppen lernen Jugendliche ihre sexuelle Orientierung als selbstverständlich anzunehmen und sich selbstbewusst zu behaupten. Im LesBiSchwulen Miteinander lernen Jugendliche den toleranten Umgang mit allen Facetten der Community.
